Unterbringung
Das Hotel verfügt über 512 ansprechende Zimmer mit folgender Ausstattung:
- Sat.-TV
- Pay-TV
- High-Speed-Internet-Zugang mit Wireless-LAN
- Radio mit Alarmfunktion
- Telefon
- Klimaanlage
- Föhn
- Schreibtisch
Hotelausstattung
- Restaurant
- Bar
- Lift
- Imperial Health Club gegen Gebühr
- Swimmingpool ohne Gebühr
- Fitnessraum und Sauna gegen Gebühr
- Business-Center
- 14 Bankett- und Konferenzräume für bis zu 600 Personen
Verpflegung
Helsinki
Eine in goldenes Licht getauchte Stadt auf felsiger Landzunge, von hunderten Inseln umringt, gekrönt von den grünen Kuppeln eines Doms, überwölbt von blauem Himmel – dieses malerische Bild bietet sich Ihnen, wenn Sie sich Helsinki an einem klaren Sommernachmittag von See her nähern. Nicht weniger beeindruckend ist eine Anreise im Winter, wenn Scheinwerfer die Konturen von Helsinkis klassizistischen Bauten in der Nacht beleuchten. Helsinki ist einfach ein magischer Ort der reizvollen Kontraste: von Land und
Meer, Licht und Dunkel, urbaner Dynamik und natürlichem Lebensgenuss. Dazu liegt Helsinki kulturell genau an der Schnittstelle von Ost und West.
Gegründet wurde Helsinki – unter dem Namen Helsingfors – 1550 von Schwedenkönig Gustav I. Wasa, um dem reichen Tallinn am jenseitigen Ostseeufer eine Handelskonkurrentin zu schaffen. Die schwedischen Ursprünge der finnischen Hauptstadt lassen sich bis heute an den sowohl schwedisch- wie finnischsprachigen Straßenschildern ablesen. Wirklich Karriere machte Helsinki aber erst unter den russischen Zaren. Die Regenten verlegten 1812 die Hauptstadt von Turku in den damals knapp 3.500 Einwohner zählenden Ort,
der von St. Petersburg aus schnell zu erreichen war. Nach den Plänen von Johan Albrecht Ehrenström und dem Berliner Architekten Carl Ludwig Engel entstand an der Ostsee ein klassizistisches Juwel, in dem sich bis heute schwedische, russische und finnische Kultur gleichermaßen widerspiegeln.
Nach seiner Unabhängigkeit stieg Finnland im 20. Jahrhundert zum Industrieland auf. Vor allem die Hauptstadt erlebte ein rasantes Wachstum. Heute erstreckt sich Helsinki mit einer Fläche von 686 km² weit über die Halbinsel hinaus. Mehr als eine halbe Million Finnen wohnen und arbeiten hier. Im Großraum Helsinki, zu dem auch die Nachbarstädte Espoo und Vantaa gehören, leben sogar 1,2 Millionen Menschen. Das ist fast ein Viertel der Bevölkerung Finnlands.
Trotz seiner Größe ist Helsinki eine Metropole mit menschlichem Maß geblieben. Fast alle Sehenswürdigkeiten liegen in Gehabstand zu einander und lassen sich bequem „erwandern“. Und da das Stadtgebiet zu 30 % aus unbebauten Flächen wie Wäldern und Parks besteht und 98 km Küstenlinie sowie 315 Inseln umfasst, bietet Helsinki eine Naturnähe und einen Freizeitwert, wie er in vergleichbar großen Städten nur selten zu finden ist.
Darüber hinaus lassen sich von Helsinki aus wunderschöne Ausflüge machen. Zum Beispiel per Schiff in historische Porvoo oder durch das Archipel vor der Stadt. Herrliche Wanderungen lassen sich im nahen Nationalpark Nuuksio machen. Im Rahmen einer Tagesfahrt ist auch die estnische Metropole Tallin zu erreichen – mit der Schnellfähre dauert die Fahrt über die Ostsee nur 90 Minuten. Auch für Kreuzfahrten nach St. Petersburg im Osten und nach Stockholm im Westen ist Helsinki der perfekte Ausgangspunkt.
Der Markt
Der Markt direkt am Hafen ist einer der zentralen Angelpunkte in Helsinki. Hier befinden sich auch die Fähranleger der großen Reedereien Silja und Viking und der Schnellfähren nach Estland. Hier legen ebenfalls die Rundfahrtschiffe für einen Trip um Helsinki sowie die vorgelagerten Inselchen und die Pendelschiffe zum Zoo bzw. zur Festungsinsel Suomenlinna ab. Werktags von 7 - 14 Uhr und im Sommer auch Nachmittags bis in den Abend kann man hier an den Marktständen alles kaufen, was man zum Leben braucht.
Aber auch viele Souvenierstände bieten ihre Waren an, besonders Nachmittags. Einfach in oder vor eines der zahlreichen Kaffeezelte setzen und dem Treiben zuschauen.
Der Marktplatz
Lohnenswert ist auf jeden Fall eine Rundfahrt mit dem Schiff durch den Hafen und die Schären. Die Routen der einzelnen Anbieter sind unterschiedlich, die Abfahrten immer stündlich und drei Anbieter konkurieren mit fast gleichen Preisen: Sunlines, Ihalines und Royallines.
Alte Markthalle
Direkt am Marktplatz befindet sich auch die alte Markthalle. Finnlands älteste Markthalle wurde 1889 eröffnet und hat sich seitdem zum Treffpunkt für Freunde guter und edler Lebensmittel entwickelt. Hier kann man herrlich bummeln und die Auslagen der vielen Stände betrachten. Köstlichkeiten der leckersten Art sind erhältlich; lohnt sich auch mal schnell für einen Imbiß zwischendurch.
Esplanaden Park
Der Esplanaden Park beginnt am Markplatz. Dort auch gleich der Havis Amanda-Springbrunnen, auf dessen Umrandung im Sommer jeder sitzt und das leckere finnische Eis schlemmt. Im Park selbst am Anfang und Ende jeweils Restaurants/Kneipen mit großen Biergärten. Bei schönem Wetter im Sommer Abends auch viele Straßenmusikanten und fliegende Händler. Alles sitzt auf den Bänken oder im Gras und genießt das Bier und die hellen Nächte.
Uspenski-Kathedrale
Die Uspenski-Kathedrale auf der Halbinsel Katajanokka, die mit kleinen Brücken mit dem Marktplatz verbunden ist, zieht mit ihren rötlichen Backsteinen und goldenen Zwiebeltürmen alle Blicke auf sich. Im Inneren bietet sich eine pompöse Einrichtung im hohen Kirchenschiff. Sie ist die größte orthodoxe Kirche außerhalb Rußlands in ganz Skandinavien. Auf der Rückseite unten am Wasser liegen die 6 riesigen Eisbrecher, die im Winter in der Ostsee die Zufahrt nach Helsinki frei halten.
Dom
Der Dom überragt das gesamte Stadtbild und ist fast von überall zu sehen (besonders wenn man mit dem Schiff ankommt). Er ist in den vergangenen Jahren komplett neu renoviert worden und strahlt nun wieder von allen Seiten in glänzendem weiss. Das Innere ist überraschend schlicht gehalten, vergleicht man es mit der Uspenski-Kathedrale. Zum Dom hinauf führt vom Senatsplatz aus eine riesige Freitreppe. Hier sitzt bei schönem Wetter jeder und genießt die Sonne und das Leben. Oder man schaut amüsiert den Bussen
zu, die immer wieder unzählige Touristen auf ihrem Zwischenstop zum oder vom Nordkap ankarren.
Finlandia-Halle
Die Finlandia-Halle ist das Konzert- und Kongreßzentrum der Stadt. Die in ihrer Architektur außergewöhnliche Halle wurde von dem berühmtesten Architekt und Designer Finnlands, Alvar Aalto, entworfen. Der Infostand im Eingangsbereich gibt Auskunft zu den Führungen. Direkt hinter der Halle beginnt der schöne ruhige Park mit der idyllischen Tölöobucht. Hier dringt der Verkehrslärm der Stadt nur noch gedämpft hin.
Felsenkirche
Die Felsenkirche liegt ziemlich versteckt in der Lutherinkatu und ist mittlerweile die meistbesuchteste Sehenswürdigkeit von Helsinki. Der Innenraum wurde aus dem Fels gesprengt und auf den Außenrand aus groben Granitsteinen eine runde flache Kupferkuppel gesetzt. Wegen der außergewöhnlichen Akustik finden hier auch häufig Orgelkonzerte statt.
Parlament-Haus
Das Parlament-Haus, Mannerheimintie 30, ist ein imposantes Gebäude aus dem Jahr 1920 mit 14 Säulen und einer Fassade aus rotem Granit. Sitzungen des Parlaments sind Donnerstags und Freitags öffentlich und können besucht werden. Geführte Besichtigungen sind Samstags (11 Uhr & 12 Uhr) und Sonntags (11 Uhr & 13 Uhr) möglich. In den Sommermonaten Juli und August auch Montags bis Freitags jeweils um 14 Uhr.
Botanischer Garten
Am Rande des Kaisaniemiparks mit dem Denkmal des kleinen Elches östlich des Hauptbahnhofs, befindet sich Helsinkis alter, sehenswerter Botanischer Garten. Alte klassische Gewächshäuser und eine schöne gepflegte Parkanlage sowie ein gemütliches Kaffeehaus laden nicht nur alle Pflanzenliebhaber zum Verweilen abseits des Trubels ein.
Töölonlahti
Ein schöner Spaziergang in der Natur und trotzdem mitten in der Stadt bietet der See Töölonlahti links hinter dem Hauptbahnhof nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt. Am Ufer befindet sich nicht nur die berühmte Finlandia-Halle, sondern auch ein Ruderbootverleih. Und was ist eine schönere Abwechslung als eine Runde gemütlich über den großen See zu rudern. Da kommt fast schon Romantik auf.
Olympiastadion
Wer Helsinki von oben sehen möchte, geht zum Olympiastadion mit seinem schlanken, 72 m hohen Turm. Mit dem Aufzug ist man schnell oben und hat einen phantastischen Blick über die Stadt und die vorgelagerten Inseln. Lohnt sich bei schönem Wetter wirklich!
Linnanmäki
Im Vergnügungspark Linnanmäki trifft sich vor allem die Jugend an den hellen warmen Sommerabenden. Wer auf Achterbahnen und rasante Karusellfahrten steht, ist hier genau richtig.
Sealife
Die Besucher reisen in die Unterwasserwelt der tropischen Meere und der baltischen See und treffen dort in zahlreichen Aquarien hunderter von Meeresbewohnern, darunter auch Rochen und Haie. Höhepunkt ist der 235 m³ große Ozeanbehälter, den man mittels einem transparenten Tunnels durchqueren kann, was ein wirklich aufregendes Erlebnis ist. Täglich um 12:30 Uhr und 14:30 Uhr kann man das Füttern der Fische erleben. Täglich ab 10 Uhr geöffnet. Eintritt: EUR 10,-. Sea Life Helsinki, Tivolitie 10, 00510
Helsinki, gleich neben dem Linnanmäki-Vergnügungspark.
Sibelius-Park
Der Sibelius-Park ist der außergewöhnlichste Park in Helsinki, wenn auch nicht der größte. Seine Sehenswürdigkeit ist in erster Linie die an Lappland erinnernde Schönheit mit nackten Felsen und Birken. Erst danach kommt eigentlich das große orgelförmige Sibeliusdenkmal. Es erinnert an den bekanntesten finnischen Komponisten Jean Sibelius, der dem Park auch seinen Namen gab.
Kaivopuisto-Park
Im Kaivopuisto-Park ist im Sommer allerhand los. Er ist einer der schönsten Grünanlagen der Stadt. Der Kaivopuisto-Park wurde bereits 1830 angelegt und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Bei einem Picknick auf dem Rasen oder auf den Felsen genießt man den Blick auf das offene Meer. In der für den Autoverkehrgesperrten Puistotie fahren Rollerblader oder man genießt einfach die Ruhe bei einem Spaziergang. Vom Aussichtspunkt oben auf dem Berg hat man einen tollen Blick auf den Yachthafen. Hier sieht man auch,
wenn die großen Fährschiffe von Schweden ein- oder auslaufen. Unten am Wasser parallel der Ehrenströmitie eine schöne Promenade, die immer wieder mit rohen Felsen durchzogen wird. Am Ufer des Parks ist eine der zahlreichen Teppichwaschstellen, die zur wahren Sehenswürdigkeit geworden ist. Viele Leute kommen vorbei, um zu sehen, wie die Helsinkier hier ihre Teppiche waschen. Einfach mal ein Eis an den zahlreichen Eisbuden (Jääteloä) holen, auf die Felsen in die Sonne setzen und den Teppichwäschern
zuschauen...
Die Festungsinsel Suomenlinna
Suomenlinna, die dem Marktplatz vorgelagerte Festungsinsel bietet ein schönes Stück Natur mit felsiger Küste, engen Buchten, einigen Museen und der Festungsanlage, die als Verteidigungsanlage gegen die Russen ab 1748 erbaut wurde. Heute sind noch zahlreiche Kanonen und Festungswälle zu sehen. Das einzigartige bauhistorische Monument gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein Museums- und Erholungsgebiet. Sehenswert auch das Küstenartillerie-Museum, das anschaulich diverse Kriege, insbesondere den
sogenannten Winterkrieg beleuchtet. Höhepunkt ist das einzige finnische U-Boot aus dem 2.-Weltkrieg. Zu erreichen ist Suomenlinna mit den Pendelbooten vom Marktplatz aus.
Helsinki Zoo
Der Helsinki Zoo liegt auf der hügeligen Insel Korkeasaari und wird im Sommer mit einem Raddampfer direkt vom Marktplatz aus angefahren. In erster Linie bietet der Zoo Tiere aus dem Norden, wie Rentiere, Moschusochsen, Eisbären und leider zur Zeit nur einen Elch.
Freilichtmuseum Seurasaari
Das Freilichtmuseum Seurasaari zeigt auf der gleichnamigen Insel gut 100 Gebäude aus den letzten 200 Jahren. Hauptsächlich Bauernhäuser, und Farmen. Aber auch eine Schule, eine Kirche, Schmieden und andere Handwerksbetriebe. Am Wochenende nach dem 21.06. wird hier das Johannisfest gefeiert, mit Volkstanz, Musik und dem großen Johannisfeuer. Nach der weißen Fußgängerbrücke aus Holz zur Insel links das Büdchen, an dem man seine Eintrittskarte in Form eines Aufklebers kaufen kann. Wer nur der Insel einen
Besuch abstatten will (was sich auf jeden Fall lohnt) und die ausgestellten Häuser des Museums nicht von innen besichtigen will, braucht keinen Eintritt zu bezahlen. Seurasaari ist bei den Einheimischen auch zum Baden oder Picknicken sehr beliebt. Schön ist zudem ein Spaziergang über die weitläufige Insel und dabei die handzahmen Eichhörchen aus der Hand zu füttern. Die Erdnüsse für die putzigen Tiere gibt es in dem Restaurant in der Mitte der Insel zu kaufen. Manche Eichhörnchen haben sogar so wenig
scheu, daß sie sich sogar bis auf die Tische im Garten des Restaurants wagen, um sich ihre Nussration abzuholen. Zu erreichen ist Seurasaari am einfachsten mit dem Bus Nr. 24. Die Haltestelle befindet sich am Sokos-Kaufhaus und man fährt dann bis zur Endstation durch.
Stadtrundfahrt
Viele der oben beschriebenen Sehenswürdigkeiten lassen sich mit der Straßenbahn Linie 3T & 3B erreichen. Ab Markplatz (Havis Amanda-Brunnen) fährt die Linie 3T eine Rundstrecke vorbei am Dom & Senatsplatz, durch die Fußgängerzone Aleksanderinkatu Richtung Olympiastadion und Linnanmaki-Vergnügungspark. Von dort zurück am Hauptbahnhof vorbei zum Kaivopuisto-Park und am Hafen entlang zurück zum Markplatz. Die Linie 3B fährt genau die gleiche Strecke nur in der Gegenrichtung. Im Prinzip sind diese
beiden Straßenbahnlinien besser und billiger als jede geführte Stadtrundfahrt. Vor allem auch, weil die Straßenbahnen in Helsinki auf Schmalspurgleisen fahren, keine Anhänger haben und mit ihren kleinen, fahnenbeschmückten Wagen richtig nostalgischen Charakter haben. Die Fahrkarten werden direkt beim Fahrer gekauft und müssen in der Tram entwertet werden.
Wer trotzdem Wert auf eine Stadtrundfahrt mit Erläuterungen auch in Deutsch wert legt, dem sei die 1,5 stündige Stadtrundfahrt mit den Bussen von Helsinki Expert empfohlen. Abfahrt jeweils zur vollen Stunde am Esplanade Park, Ecke Fabiankatu. Im kleinen Glaspavillon kann man auch die Tickets dafür kaufen.
Alternativ dazu fahren in den Sommermonaten auch oben offene Doppeldeckerbusse von Open Top Tours eine Rundstrecke durch die Stadt. Die zweistündige Stadtrundfahrt mit Erläuterungen auch auf Deutsch kostet EUR 22,-. Dafür ist das Ticket 48 Stunden nach Ausstellung gültig und man kann jederzeit an den Haltepunken an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus- bzw. zusteigen. Startpunkt der Tour am Markplatz.
Sparokoff (Mikonkatu ab 11:00 Uhr)
Mit die originellste Art, Helsinki kennenzulernen ist der rote Straßenbahnpub "Sparokoff". In einer umgebauten Tram aus dem Jahre 1959 geht es quer durch Helsinkis City, vorbei an fast allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Von der Streckenführung her hat mir die Route sogar noch besser gefallen, als die der 3T. Im Preis von EUR 10,00 für die 40 minütige Rundfahrt ist das erste Getränk enthalten. Abfahrt täglich außer Sonntags zur vollen Stunde von 11:00 - 15:00 Uhr (an Freitagen und Samstagen auch bis 17:00
Uhr) rechts neben dem Hauptbahnhof (Mikonkatu).